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DERBY KURZ VOR ABBRUCH

Erstmals wieder Gäste-Fans – und Raketen am Feld

krone Sport

Wie haben wir das doch nur vermisst. Ironie off! Erstmals nach vier Spielen waren am Sonntag bei einem Wiener Fußball-Derby wieder Gäste-, diesfalls Rapid-Fans im Stadion erlaubt. Und, man glaubt es kaum: Schon flogen Raketen aufs Spielfeld.


Praktisch sämtliche Experten waren sich einig gewesen: Ohne Gäste-Fans ist ein Derby kein echtes Derby. Hieß es – mehr oder weniger – unisono. Wegen diverser Fehlverhalten waren die letzten vier Wiener Derbys jeweils ohne Gäste-Fans über die Bühne gegangen. Am Sonntag dann die Erlösung. Endlich wieder Gäste-Fans.

Knistern im Austria-Stadion
Endlich wieder echte Derby-Atmosphäre, „Sky“ berichtete im Vorfeld vom Knistern im Austria-Stadion. Gut so, denn die Gäste-, in diesem Fall eben Rapid-Fans müssten doch jetzt wirklich aus der Vergangenheit gelernt haben. Wann, wenn nicht jetzt, hätten sie die Botschaft verstanden. Es geht schließlich um den Fußball und sonst nichts.

Bild: GEPA

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Bild: APA/TOBIAS STEINMAURER

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Bild: GEPA

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Bild: sportkrone.at

Hatte man glauben können. Denn dann kam die Schlussphase des Derbys am Sonntag. Ja, der Auftritt der Rapid-Mannschaft war alles andere als Optimismus-streuend. Ja, der Frust der Rapid-Fans verständlich. Aber Raketen aufs Spielfeld? Ja, auch das wurde leider traurige Realität.

Die Konsequenz: Schiri Hameter brach das Spiel ab. In Minute 90. Raketen flogen weiter aufs Spielfeld. Das Referee-Team schickte die Mannschaften in die Kabine – Gesamtsituation zu gefährlich. Verrückt. Aber Derby-Realität.

Bild: sportkrone.at

Tatsächlich ging es nach etwa 15-minütiger Unterbrechung weiter. Das Regelwerk hatte es erfordert. Zumindest wurde das Match zu einem gütlichen Ende gebracht. Ganz im Gegensatz zum Fan-Verhalten.

Der Ordnung halber: Dezent gezündelt wurde auch im Austria-Fan-Sektor – wenn auch vermutlich aus anderen Intentionen heraus und auf anderem Niveau. Wohl ging es den Veilchen-Supportern darum, ihrer Freude in Form eines Jubel-Feuerwerks zu verleiehen, die Objekte wurden in die Höhe, nicht bewusst auf den Rasen gefeuert. Gleichzeitig ist auf diversen Video-Schnipseln auch zu sehen, wie sich die vor dem Fan-Sektor jubelnden Spieler teils wegdrehten, um sich vom niederprasselnden „Feuerwerksregen“ zu schützen.

Bild: GEPA

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Immerhin: Zumindest Brandlöcher im Rasen sind in Austria-Sektor-Nähe nicht übermittelt – in Rapid-Sektor-Nähe sehr wohl, wie etwa diese Fotos zeigen:

Bild: sportkrone.at

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Eine feurige Angelegenheit, das Wiener Derby. Unnötig feurig.


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